Homöopathie Die Homöopathie ist eine eigenständige Therapieform mit einer klar definerten  Vorgehensweise. Sie wird seit über 200 Jahren von Heilpraktikern und auch Ärzten bei  akuten wie chronischen Erkrankungen angewendet. Der Name setzt sich aus den  griechischen Wörtern  “Homion”  (ähnlich) und “Phatos”  (leiden) zusammen.  Die Homöopathie beruht einem Naturgesetz:  “Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt” Das bedeutet, dass Krankheiten mit einem homöopathischen Mittel geheilt werden können,  welches beim Gesunden eine ähnliche Krankheit erzeugen würde.  Die beste Heilwirkung wird erzielt, wenn das absolut ähnlichste Heilmittel, das “Simile” gefunden wird. Dies erfordert eine ausführliche Anamnese, d.h. die Aufnahme aller  Symptome der Krankheit, sonstiger Begleiterscheinungen und des psychischen Zustandes.   Weiterhin müssen Informationen über Vorerkrankungen, Krankheiten in der Familie oder  Vorlieben und Abneigungen z.B. bezüglich Wärme/Kälte oder gegenüber bestimmten  Nahrungsmitteln gesammelt werden. Auch die soziale Situation des Patienten und sonstige  individuelle Charakteristika  spielen bei der Mittelfindung eine Rolle.  Ein gut gewähltes Mittel kann viele Symptome zum Verschwinden bringen. Allerdings ist zu  unterscheiden, ob es sich um eine Arznei für ein akutes oder chronisches Geschehen  handelt. Akute Erkrankungen können häufig recht unproblematisch, mit einem konkret, auf  das momentan bestehende Beschwerdebild, abgestimmten Mittel, therapiert werden  Bei chronischen Erkrankungen oder gehäuft auftretenden Symptomkomplexen ist die  Verschreibung eines Konstitutionsmittels notwendig. Dies bedeutet, die Auswahl eines Mittels, welches den Patienten in seiner ureigenen  Verfassung, seinen Eigenschaften, Stärken und Schwächen widerspiegelt oder aber konkret  auf die vermutete Ursache der Krankheitsent-stehung abgestimmt ist. Hierbei ist die  Anamnese wesentlich umfangreicher und dauert teilweise 2-3 Stunden.   Bei langjährig bestehenden, diffusen und sehr komplexen Beschwerdebildern kann auch die  Verschreibung eines Zweit-  oder Drittmittels nötig sein, da nicht alle Symptome zwingend  dieselbe Ursache haben.   Bei einer reinen homöopathischen Konstitutionsbehandlung schließen sich in der Regel nach  der Erstanamnese, jeweils im Abstand von 4 - 6 Wochen Folgegespräche an. In denen wird  dann festgestellt, welche Beschwerden sich gebessert haben, welche noch vorhanden sind  und ob gegebenenfalls die Verordnung eines weiteren Mittels notwendig ist.  Der Erfolg einer homöopathischen Behandlung kann durch Akupunktur und Energiearbeit  beschleunigt und positiv unterstützt werden.  Während  der  Einnahme  homöopathischer  Arzeneien sollte auf Genussmittel, wie   Alkohol, Kaffee und Tee sowie ätherische Öle  weitgehend verzichtet werden, da sie deren Wirkung beeinträchtigen können. Ebenso sollten  homöopathische Dilutionen nicht auf einem Metall-, sondern besser auf einem Plastiklöffel  eingenommen oder direkt in den Mund getropft  werden.  Das Auftreten einer kurzfristigen Erstverschlimmerung ist durchaus möglich, welche jedoch  durch eine individuelle Anpassung von Dosierung und Einnahmehäufigkeit an die  Empfindlichkeit des Patienten, weitgehend vermieden werden kann.  Ziel einer jeden homöopathischen Therapie ist es, grundsätzlich die körperlichen und/oder  die seelischen Krankheitsursachen zu beseitigen und nicht die alleinige Behandlung der  Symptome.
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